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Vorwort
1998 verfolgte ich mit Faszination
das Geschehen um die Skulptur Shoah. Mich beeindruckte vor
allem die Reaktionen, welche die Skulptur in der Bevölkerung
auslöste. Mit Bedauern stellte ich fest, dass ein grosser
Teil der Schweizerbevölkerung die düstere Vergangenheit
verdrängt und sich mit der Aufarbeitung des Holocausts sehr
schwer tut. Als ich mich mit der Arbeit beschäftigte, wurde
mir klar, dass es unumgänglich war, mich mit dem Künstler
Schang Hutter zu treffen. Freundlicherweise hat mich Schang
Hutter in seinem Atelier in Huttwil empfangen. An dieser
Stelle möchte ich Herr Hutter für seine Bereitschaft und
das interessante Interview herzlich danken.
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